Als bekennende Lippenstift-Liebhaberin bin ich total begeistert, dass die FFP2 Maskenpflicht erstmal ganz und die Mund-Nasenschutz-Pflicht nur an bestimmten Orten noch Pflicht ist. Danke an Herrn Markus Söder, dass er uns, als letztes Bundesland, in Bayern diesen Luxus nun auch endlich wieder erlaubt.
Neben der Wohltat, dass man (bzw. Frau) auch wieder besser atmen kann, bedeutet dass nämlich auch wieder mehr Möglichkeiten Lippenstift zu tragen. Das finde ich klasse. Der zum Outfit und zum persönlichen Farbtyp passende Lippenstift macht den Look einfach immer perfekt und peppt auch mal ein nur leicht, oder ein völlig ungeschminktes Gesicht auf. Ein Lippenstift zaubert so easy ein bisschen Farbe ins Gesicht und ist daher mein absolutes Lieblings-Makeup-Utensil.
Da Maske tragen allerdings noch nicht ganz vorbei ist, und wir auch nach der kompletten Abschaffung der Maskenpflicht noch essen, trinken und hoffentlich küssen, unten noch ein paar Tipps, wie die geschminkten Lippen länger halten.
Zuerst einmal etwas Grundsätzliches: Zum perfekt geschminkten Mund gehört neben dem Lippenstift immer auch der Lipliner, der die Lippen in Form bringt und ein Schutz gegen das Auslaufen der Farbe gewährt. Er kann in derselben Farbe wie der Lippenstift sein oder auch in einem dunkleren Ton – je nach Geschmack. Mit einem Lipliner lässt sich auch eine evtl. schmale oder ungleiche Lippenform etwas fülliger mogeln. Einfach leicht über den Lippenrand hinaus malen.
Hier drei Möglichkeiten für ein langanhaltendes Lippen-Makeup:
Lippen mit einem Lippen-Primer oder einem Concealer grundieren; danach Lipliner und Lippenstift auftragen.
Als Grundierung und zur Farbintensivierung die ganze Lippenfläche mit Lipliner ausmalen. Das kann in derselben oder einer helleren Farbe, als der Lippenstift sein. Danach Lippenstift als zweite Schicht darüber.
Lippenstift in 2-3 Schichten auftragen. Dazwischen immer mit einem Kosmetiktuch leicht abtupfen. Zum Schluss mit einer dezenten Puderschicht über dem Lippenstift enden.
Lippenstifte mit dem Vermerk „24 hours“ oder „kussecht“ verwenden. Halten erfahrungsgemäß sehr gut, sind allerdings nicht so Lippenpflegend.
Macht Schwarz wirklich schlank?
Gehörst Du auch zu den Personen, die der Meinung sind, dass Schwarz schlank macht und man mit Schwarz nie was falsch machen kann?
Da Bilder ja immer mehr sagen als Worte, möchte ich hier mal ein kleines Video sprechen lassen und Dich zum Nachdenken über diesen weit verbreiteten Satz anregen. Die Aufnahme ist Teil vom Ausbildungsprogramm unseres Netzwerks für professionelle Stil- und Imageberaterinnen „Corporate Color“. Hier bekommst Du auch einen kurzen Einblick, wie eine Farbberatung abläuft.
Ich bin gespannt auf Deine Kommentare!
Macht Schwarz wirklich schlank?
Wissen Sie, dass Sie ständig etwas sagen, auch wenn Sie nicht sprechen?
Ja, Sie haben richtig gelesen: Sie sagen ständig etwas, auch wenn Sie nicht sprechen. Unsere äußere Erscheinung spricht nämlich lauter, direkter, schneller und deutlicher als es uns meistens bewusst ist.
Raten Sie mal, wie lange es dauert, bis wir Menschen unser Gegenüber bei der ersten Begegnung in folgende Kategorien einteilen: Sympathie – Antipathie – Gleichgültigkeit?
Es dauert laut Studien maximal 7 Sekunden. Jetzt sagen Sie vielleicht: „Nein, ich nicht. Mir ist der innere Mensch wichtiger, ich beurteile einen anderen nicht nach seinem Aussehen.“ Hab ich auch gedacht, als ich vor Jahren zum ersten Mal von diesen Studien gelesen habe. Dann habe ich den Selbsttest gemacht und war erschrocken: Auch ich beurteile so schnell. Und wenn bei diesem Schnellurteil das Gegenüber erst mal in der Kategorie „Antipathie“ oder „Gleichgültigkeit“ gelandet ist, hat er/sie es schon bedeutend schwerer mich von den inneren Werten und fachlichen Kompetenzen zu überzeugen. Das ist leider die Wahrheit – bei uns allen! Wir Menschen ticken so, ob wir es nun wollen oder nicht. Es liegt uns sozusagen im Blut.
Legen Sie mal Ihre Hand aufs Herz und probieren es aus. Und wissen Sie auch nach welchen Kriterien wir dieses Urteil fällen?
55% nach dem äußeren Erscheinungsbild
38% nach der dazugehörenden Stimme
7% nach dem Inhalt des gesprochenen Wortes
Obwohl Kulturkreise sehr unterschiedlich sind, gibt es einige Merkmale für die Beurteilung des ersten Eindrucks, die in allen Kulturen gleich sind. Attraktive Personen werden als kompetenter, sozialer, intelligenter und gesünder eingeschätzt.
Menschen bilden sich nicht nur sehr schnell einen ersten Eindruck, sie liegen in ihrer Einschätzung meist auch richtig, vorausgesetzt die Zielperson präsentiert sich selbst authentisch. Und genau hierum geht es bei der nonverbalen Kommunikation: Unser authentische Auftritt.
Es geht nicht darum die perfekten Körpermaße zu besitzen oder die aktuellste Mode zu tragen. Es geht um ein stimmiges Gesamterscheinungsbild. Um einen gepflegten, zu Ihrer Persönlichkeit und Ihren beruflichen Anforderungen passenden Stil. Um ein Sichtbarwerden durch die zum Typ passenden Farben, Schnitte und Muster des gewählten Outfits. Kleidung ist ein Türöffner und das sowohl privat als auch beruflich.
Immer wieder treffe ich Menschen, die behaupten, dass Stil- und Imageberater, wie ich eine bin, sich nur mit oberflächlichen Dingen beschäftigen und dass es so eine Berufsgruppe eigentlich nicht braucht. Aber wissen Sie was: Wir verändern Leben und zwar zum Positiven!
Ich erlebe es ständig in meinen Beratungen: Durch das Entdecken und Herausarbeiten des eigenen, passendenden Stils, wird das Selbstbewusstsein gestärkt, Menschen werden plötzlich wahrgenommen und fühlen sich sicher in Ihrer Haut. Diese Tatsache wirkt sich auf ihr ganzes Leben positiv aus. Sie lernen, sich auch mit Ihren kleinen Makeln anzunehmen, weil der Fokus auf die positiven Seiten ihres Äußeren gelegt wird. Sie treten anders auf: selbstbewusster, aufrechter, fröhlicher, sicherer…
Das Äußere hat immer Einfluss auf das Innere – und auf das Gegenüber.
Darin bin ich mir ziemlich sicher: Auch SIE möchten wahrgenommen und gesehen werden. Seien Sie es sich wert!
Herbst bedeutet nicht gleich Herbsttyp
Nach einem wunderschönen Sommer und einem traumhaften goldenen Herbst fallen mittlerweile die letzten bunten Herbstblätter von den Bäumen und der Winter kündigt sich mit frostigen Temperaturen an. Wie schön es ist, in einem Land mit immer wiederkehrenden Jahreszeiten leben zu dürfen. Der sich wiederholende Wechsel macht jede Jahreszeit immer wieder neu zu etwas, auf das man sich freuen kann.
Wiederkehrend sind alljährlich im Herbst auch die Farben, die das Bild in unseren Bekleidungsgeschäften, Modekatalogen und Magazinen dominieren:
Wer`s mutiger mag und sich zum eher tristen Herbstwetter etwas bunter kleiden möchte findet auch eine ganze Reihe klassischer Winterfarben, wie z.B. royalblau, pink, knallrot, smaragd und natürlich jede Menge schwarz.
Diese Tatsache hat zur Folge, dass sich auch unsere Straßen plötzlich mit jeder Menge Herbst- und Wintertypen füllen! Fakt ist allerdings, dass die Farbtypberatung zeigt, dass Herbst und Wintertypen in unseren Breiten eher seltener vorkommen. Viel, viel häufiger sind unter uns Deutschen die Sommertypen oder ähnlich helle Mischtypen zu finden.
Lassen Sie sich also in der kalten Jahreszeit nicht von dem großen Modeangebot in Herbst- und Winterfarben zu unpassenden Fehlkäufen verleiten. Bleiben Sie Ihrem Farbtyp treu, damit Sie auch in der kalten Jahreszeit in Ihrer natürlichen Schönheit erstrahlen.
Falls Sie sich unsicher sind, welches Ihre optimalen Farben sind: Gönnen Sie sich doch eine Farbtypberatung und gewinnen Sie persönliche Sicherheit – egal zu welcher Jahreszeit!
Faszination Veränderung – mach was draus!
„Wahnsinn, das hätte ich ja nie gedacht“, „Ist ja irre“, „ Enorm, was das ausmacht“ – solche und ähnliche Kommentare höre ich in der Beratung ständig, wenn ich nach einer ausführlichen Farbberatung und einem typgerechten Makeup zum Abschluss nochmals eine Auswahl an passenden Tüchern umlege.
Es ist das Erleben und Sehen, was dieses Aha-Erlebnis zur Folge hat. Und es ist immer positiv, wenn vor dem Spiegel die Wirkung der zum Typ passenden Farben erkannt wird.
Aber wie ist es dann im Alltag, wenn es darum geht die Garderobe nach den erkannten Kriterien umzustellen? Kleben wir da nicht allzu oft doch wieder am Alten und Vertrauten. Macht sich nicht gerne wieder die Gewohnheit, vielleicht auch Bequemlichkeit breit, obwohl wir doch erst noch voll und ganz überzeugt waren, dass die eine oder andere Farbe uns wirklich nicht gut steht und ein wenig Makeup DEN Unterschied macht?
Es ist auch hier, wie in allen anderen Bereichen des Lebens: die beste Erkenntnis nützt erst etwas, wenn sie auch ins eigene Leben transportiert wird. In der Farbberatung sowie in der Stilberatung gebe ich viele Tipps, wie das gelingen kann. Als Hilfe fürs Kleiderschrankausmisten bekommt jede/r Kunde/in einen schriftlichen Leitfaden mit Tipps zur praktischen Vorgehensweise zur Hand. Ich möchte, dass Ihnen die Faszination der positiven Veränderung gelingt. Dafür gebe ich mein Bestes.
Veränderung ist möglich. Innere und äußere Veränderung. Dafür ist es nie zu spät!